Story Doc-Scholl

Name: Dr. med. Christoph Scholl

Geboren am: 24.01.1947

Geburtsort: St. Wendel

Abschlüsse: Abitur, 1973 Staatsexamen, 1977 Promotion

Beruf: Tätigkeit als Chirurg, heute niedergelassener Arzt

Seit 1977: Lizenz leitender Rennarzt

Dr. Christoph Scholl ist Rennarzt mit Leib und Seele

Offiziell heißt er Dr. Christoph Scholl, aber alle kennen ihn nur als Doc. Er ist Allgemeinmediziner, leidenschaftlicher Zweiradpilot und zählt zu den bekanntesten und markantesten Typen in der deutschen Motorradszene. Er gehört zu den ersten, die in Deutschland Fahrertrainings auf Rennstrecken organisierten. Aber im Gegensatz zu manchem anderen Veranstalter ging und geht es dem Doc niemals nur ums Schnellsein. Er verfolgt bei seinen Trainings einen ganzheitlichen Ansatz, bestehend aus Körperbeherrschung, Psychologie, Motivation, Konzentration, Kondition, richtiger Ernährung und passender Ausrüstung. Die Trainings geht er in Theorie und Praxis mit der gebotenen Seriosität an, ohne dass das Ganze in einer bierernsten Angelegenheit endet. Spaß steht bei den Fahrertrainings an erster Stelle, Spaß für die Teilnehmer auf ihren Motorrädern und Spaß, wenn der Doc seine Ansprachen an sie hält. Bis heute haben einige tausend Zweiradfahrer an einem seiner ADAC Rennstreckentrainings by Doc-Scholl teilgenommen und alle haben stets zwei Sachen mitgenommen: Sie konnten hinterher besser fahren und sie haben viel gelacht.

1969 fuhr Christoph Scholl selbst sein erstes Rennen

Seine Liebe gilt dem Rennsport. Nachdem er jahrelang unfallchirurgisch tätig war und sich als praktischer Arzt niederließ, arbeitet er seit 1994 als Rennarzt – wenn er nicht gerade selbst fährt. Aufgewachsen in St. Wendel, kam er frühzeitig mit Motorrädern in Berührung. Erstens hatte er einen Vetter, der Rennen fuhr, und zweitens war die Familie mit H.P. Müller befreundet, dem Champion auf der NSU Max. Früher war es nämlich üblich, dass die Rennfahrer, die in St. Wendel antraten, im Ort verteilt wurden und bei Einheimischen übernachteten. „Es war nicht wie heute, wo Trucks und Wohnmobile im Fahrerlager aufgebaut werden“, sagt Scholl. „Das NSU-Werksteam kam damals mit drei Bussen und war bei uns im Hof zu Hause. Und ich habe das immer bewundert.“ 1969 fuhr Christoph Scholl selbst sein erstes Rennen. Zum Entsetzen seiner Eltern. „Sie haben sich gefragt, was sie falsch gemacht haben.“

Rennarzt: Fachliche Kompetenz

Als Rennarzt lange Jahre national und international tätig. (1990-1992 mit Claudio Costa beim WM-Zirkus unterwegs). Zusatzbezeichnungen und Berechtigungen: Sportmedizin, Strukturiertes Traumamanagement (PHTLS, RRTLS, SGTLS).

Referent: Rhetorik im Gewand der Freude

Wenn Dr. Christoph Scholl über den Rennsport und das Motorradfahren an sich referiert, bleibt kein Auge trocken. Fachliche Kompetenz vermischt mit Witz, Charme und Selbstironie sind Garanten für Aufmerksamkeit und max. Lerneffekten bei den Zuhörern.

Instruktor: Jahrzehntelange Erfahrung

Wohl dem, der von seiner jahrzehntelangen Erfahrung im Motorsport live profitieren kann. Seit Jahren unterstützt Dr. Christoph Scholl nicht nur als Rennarzt, sondern auch als Instruktor den Nachwuchs auf den Rennstrecken dieser Welt.